Ausflugstipp nahe Berlin: Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten

Heute will ich euch mal ein paar Bilder zeigen von unserem Ausflug letztens nach Beelitz-Heilstätten. Ein riesen Areal liegt da brach in den Brandenburger Wäldern, die ehemaligen Heilstätten verwittern und werden langsam wieder von der Natur vereinnahmt. Ein Teil des Areals, nämlich das Alpenhaus, ist umbaut worden mit einem Baumkronenpfad den man begehen und sich das Alpenhaus von oben anschauen kann.

Ihr wollt mehr über Beelitz-Heilstätten erfahren, hier habe ich einen Link für euch.

Eins vorweg: man kann nicht in die Häuser von Heilstätten rein, dazu muss man gesondert Touren buchen, 1 Stunde für 10€, kann man sich an der Kasse dazubuchen wenn man den Baumkronenpfad begehen möchte. Wir haben uns auf ein Kombiticket mit Barfusspfad geeinigt. Bei dem Barfusspfad kann man dann barfuss, wie der Name schon sagt, durch verschiedenste Materialien laufen die auf 3 Pfaden durch den Wald angelegt sind. Mit Baumstämmen zum Balancieren, Kräutergarten und Kneipbecken. Sehr zu empfehlen, uns hat es sehr viel Spaß gemacht, wir hatten aber auch den einzig heißen Tag in Berlin dieses Jahr ausgesucht um da hinzugehen, da macht Barfußlaufen durch den Wald natürlich Spaß:-)

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Aber zurück zum Baumkronenpfad: Er schlängelt sich durch den Wald, hat am Anfang eine Aussichtsplattform von der man aus kilometerweit einen schönen Ausblick hat. Wald, Bäume, Wald, Bäume – Ruinen. Man kann die verfallenen Häuser und ihre kaputten Dächer durch das Grün hervorblitzen sehen. Aber der Pfad an sich führt einen nur um ein Haus dieses Areals, das Alpenhaus. Am Pfad sind viele Schilder angebracht auf denen man ein bisschen über die Geschichte und das Haus erfährt. Der Pfad ist nicht sehr lang, man kann aber trotzdem den ganzen Tag dort verbringen, mit lecker Eis essen im Lokal das auf dem Areal aufgemacht hat und man kann sich auch einige Häuser von außen anschauen. Zusammen mit dem Barfußpfad ist man schon ein paar Stunden beschäftigt, also ein toller Tagesausflug, 1 Stunde von Berlin entfernt. Auch super für Kinder geeignet.

Ich wünschte allerdings dass nicht alles bereits so touristisch erschlossen wäre. Angefangen mit der Kasse an der man elektronische Tickets zieht, überall Metallschranken so dass ja keiner mehr zurück kommen kann sobald er den Pfad verlassen hat. Überall Biergärten zum Essen, es ist schon sehr darauf angelegt dass noch viel mehr Besucher nach Beelitz kommen um sich die verlassenen Häuser anzuschauen. Am liebsten würde ich alleine durch den Wald laufen und alles selbst entdecken, aber die Zeiten sind vorbei. Es ist alles mit Zäunen abgesperrt und gesichert so dass auch ja keiner verbotenerweiße irgendwo reinkommt. Schade, ich habe jemand mal gekannt der hat mir vor 10 Jahren schon von Heilstätten erzählt und der war noch illegalerweiße dort drin und hat super Fotos gemacht. Wir haben auch vor zurückzukommen um eine große Fototour durch die Häuser zu machen, müssen jetzt eben viel Geld dafür zahlen, aber das machen wir erst nächstes Jahr.

Noch mehr Bilder von unserem Ausflug gibt es auf Instagram @idiminberlin

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10 Gedanken zu „Ausflugstipp nahe Berlin: Baumkronenpfad in Beelitz-Heilstätten

  1. Stitched Teacups sagt:

    Hui, das sieht schon sehr toll aus, aber dass es touristisch so hart erschlossen ist, finde ich direkt ein bisschen abschreckend. Das schöne an solchen Orten ist ja eigentlich die „Verwunschenheit“ und diese Stimmung geht (für mich) ein bisschen flöten, wenn überall Metallschranken und Biergärten zu sehen sind. Schade!
    Ich merk’s mir trotzdem mal, denn an sich finde ich solche Baumkronenpfade sehr toll…

    Liebe Grüße
    Sabrina

  2. Sylvia Dunn sagt:

    Wir waren letztes Jahr dort. Und fanden es sehr beeindruckend. Es ist nur immer schade, dass alles erst verfallen muss, um es dann wieder zu versuchen zu erhalten. Ja vermarktung ist derzeit alles. Es ist zwar sehr schade, aber wenn dann die Dinge die noch da sind, versucht werden, zu erhalten ist es eine gute Sache. Dafür benötigt man dann die Technik.
    Schöne Bilder. Dir ein schönes Wochenende und herzlichen Gruß Sylvia

  3. Mira sagt:

    Liebe Kali,
    ich mag diese Ruinen und es würde mich sehr reizen, darin herum zu kriechen. Schade, dass man das nur mit Führung darf. Andererseits natürlich gewiss sicherer, denn was könnte einem sonst alles passieren.
    Schande über mich, ich wusste überhaupt nicht, dass man die Heilstätten überhaupt so verfallen lassen hat, denn bisher kannte ich immer nur die Schilder an der Autobahnausfahrt.
    Jetzt im Herbst, wenn das Laub bunt ist, gibt der Baumkronenpfad sicher auch ganz wundervolle Ausblicke.
    Danke für diesen Bericht und die tollen Fotos.
    Liebe Grüße
    die Mira

  4. Andrea Karminrot sagt:

    Ach wie muss es im Herbst dort aussehen, wenn die Blätter so bunt leuchten. Ich muss mal gucken, ob ich einen schönen erwischen kann.
    Toller Tipp. Ja auch schade, daß man solche Orte nicht für sich haben kann.
    Liebe Grüße
    Andrea

  5. Katti sagt:

    Für alle, die mehr und vor allem unerschlossene Ruinen sehen wollen:
    südlich der Bahnlinie sind die Versorgungsgebäude der alten Heilstätten völlig offen und unerschlossen begehbar. Echte „Lost Places“ also 🙂
    Wir sind letzten Herbst dort durch gekrochen, absolut beeindruckend. Heizhaus, Schlachterei, Wäscherei, Bäckerei, Gaststätte, Garagen. Nehmt euch gute Taschenlampen mit, die Keller lohnen sich!

    ABER: Sicherheit geht vor!!! Kein altes Haus ist es wert, Gesundheit und Leben aufs Spiel zu setzen!

    In dem Sinne – viel Spaß beim Entdecken 🙂
    Liebe Grüße – Katharina

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