Berlin Tipp: Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Heute zeige ich euch einen meiner Lieblingsplätze in Berlin, wollte ja eigentlich dieses Jahr viel mehr über Berlin schreiben – aber wie das halt so ist, Arbeit kommt meist dazwischen:-) Nur 10 Minuten von mir entfernt gibt es ein riesiges Areal inmitten des Treptower Parks, versteckt zwischen Bäumen und mit einem hohen Zaun eingegrenzt: das sowjetische Ehrenmal. Was es damit auf sich hat, lest ihr hier:

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auf Weisung der Sowjetischen Militäradministration das Sowjetische Ehrenmal auf der ehemaligen Spiel- und Sportwiese errichtet. Von 1946 – 1949 wurde es erbaut und umfasst eine Fläche von rund 100.000 m². Es ist gedacht als eine Gedenkstätte für die 80.000 bei der Schlacht um Berlin gefallenen Soldaten der Roten Armee und als Soldatenfriedhof. Soweit die wichtigsten, historischen Fakten dazu.

Es ist wie gesagt, ein riesiges Areal, friedlich und nicht überlaufen. Kaum ein Tourist hat dieses Platz auf dem Schirm, die paar Menschen die man da antrifft, die verlaufen sich auf den 100.000 m². das heißt hier könnt ihr vom Trubel der hektischen Stadt abschalten und unter den Granitblöcken und Steinstatuen gemütlich flanieren oder euch auf die Treppen setzen und ein Buch lesen. War übrigens den ganzen Sommer mein Plan, mit einem Buch hierher zu kommen. Aber habe ich mal wieder nicht geschafft – nächsten Sommer dann:-)

Der Eingang ist an der Puschkinallee, 10 Minuten Fußweg vom S-Bahnhof Treptower Park. Man betritt es durch den Triumphbogen aus grauem Granit.

Wege, angelegt wie Alleen, Hänge-Birken die im Sommer Schatten spenden und Sitzbänke zum Verweilen. Das alles ist doch ein Ausflug wert, oder?

„Mutter Heimat“ die um ihre gefallenen Söhne trauert.

An beiden Seiten säumen Sarkophage aus weißem Kalkstein den Weg, die in Reliefs Szenen aus dem großen vaterländischen Krieges der Sowjetvölker darstellen.

Das symbolische Gräberfeld mit den Lorbeerkränzen, sie bilden das Zentrum der Anlage.

Blick von oben wenn man auf den Grabhügel mit der Statue „der Befreier“ steigt.

Die meisten Besucher sammeln sich am Anfang der Anlage, vor den Treppen. Den Rest hat man meist für sich. Also auch ein super Ort um Fotos zu machen. Im Winter, wenn ich mal wieder Fotos von mir brauche in etwas Selbstgenähten, dann kommen wir wieder. Vielleicht wird auch Schnee liegen, dann möchte ich das Areal auf jeden Fall nochmal besuchen.

Und ich habe natürlich den Tag genutzt um auch Bilder von mir machen zu lassen, muss man ja ausnutzen wenn tatsächlich mal die Sonne rauskommt. Was es mit dem T-Shirt auf sich hat erzähle ich euch bald:-)

Mehr Fotos gibt es wie immer auf Instagram @idiminberlin

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5 Gedanken zu „Berlin Tipp: Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

  1. Stitched Teacups sagt:

    Ich bin ja total dafür, dass du mehr über Berlin schreibst. Mittlerweile ist es nämlich ganz offiziell: Ich ziehe im Winter um, in die Hauptstadt. Da schon vorher ein paar eigene Ziele zu haben und nicht nur meinem Partner hinterherzuwuseln, find ich gut. 😉

    Liebe Grüße
    Sabrina

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