Ein Wochenende in Barcelona

An Ostern habe ich mit meinem Liebsten einen Wochenendtrip nach Barcelona unternommen. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter auch wenn es kaum Sonne gab. Aber es war angenehm warm, wir konnten viel unternehmen. Da es allerdings ja wohl schon genügend Reiseberichte und Tipps über Barcelona gibt, zeige ich euch hier einfach  mal nur meine Impressionen der Stadt. Keine Sagrada Familia, kein Picasso wird hier erwähnt und nur ein bisschen Gaudí wird vorkommen. Mehr Bilder gibt es auf meinem Instagram-Account @idiminberlin oder bei Twitter.

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Im Stadtteil Barrio Gótico und „El Born“ kann man kleine Gassen ablaufen, tolle Läden entdecken, Leckereien auf die Hand kaufen oder abends weggehen.

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Viele kleine Details entdeckt man an den Hauswänden, den reichlich bepflanzten Balkonen, oder einfach nur toll gestaltete Hausfassaden.

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Mit Mosaik und Mustern geschmückte Häuser sieht man überall inder Stadt. Oder man kommt an tollen Durchgängen durch (zu sehen auf Instagram).

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In der Carrer del Carme, Ecke La Rambla haben wir eine kleine Bäckerei gefunden die auch „Krönuts“ hier verkauft. Ja richtig: hier heißen die Trend-Süßigkeiten tatsächlich Krönuts! Die Mischung aus Donut und Croissant mussten wir auch gleich probieren. Sehr beliebt der Laden! Hat auch anderes Trendgebäck.

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Auch in einer Nebenstraße der La Rambla, in der Paseo de Gracia, befindet sich die Halle „El Nacional“, in der sich viele kleine Restaurants und Lokale befinden. Man kann dort genüßlich an der Bar einen Wein trinken  oder aber auch zum Abendessen bleiben. Tolles Ambiente, Preise dementsprechend etwas hoch – trotzdem einen  Blick wert!

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Der Park Güell wurde von Antoni Gaudí entworfen, und man sollte auf jeden Fall einmal hier herkommen. Solch einen Park hat man wahrscheinlich noch nie irgendwo gesehen. Schön angelegte Brücken, Treppen, Balkone und wie ihr hier seht: Säulen. Alles im Gaudí-Stil. Der Park ist höher gelegen und somit hat man auch einen tollen Blick über die Stadt. Für den denkmalgeschützen Teil des Parkes muss man allerdings 8€ zahlen, und die Tickets sind limitiert und waren an dem Tag an dem wir da waren bereits um 14 Uhr vergriffen. Also wenn ihr ins Innere des Parkes wollt, dann am besten früh kommen. Der Park ist generell sehr gut besucht, also mit ein bisschen chillen im Park wird es im Park Güell nichts. Sehr viel Trubel!

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Und noch eine bessere Aussicht über die Stadt gibt es auf dem Berg Tibidabo. Eine schöne Kirche ist auf dem Berg, auf den man mit einer Seilbahn kommt. Wenn man allerdings denkt man könnte hier den Massen und der Hektik der Stadt entkommen, weit gefeht. Auf dem Berg ist ein kleiner Rummelplatz gebaut. Beliebtes Ausflugsziel von Touristen, Familien und auch Einheimischen. Geräuschpegel: anstrengend hoch. Also wir haben ein paar Fotos gemacht und sind schnell wieder runter. Und zwar mit dem Taxi! Denn auf die Seilbahn muss man lange warten, es stehen sehr viele Leute immer an und die Preise für die Fahrt ist doch auch nicht günstig. Vor allem wenn man davor noch die alte Straßentram genommen hat die einen zum ersten Punkt fährt an dem die Seilbahn zum Berg dann startet. 15€ kostet es mit dem Taxi zur nächsten Metrostation. Ist insgesamt also bequemer und günstiger wenn ihr euch die Taxikosten teilt:-)

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Durchs ungeplante Herumlaufen sind wir zufällig auf diesen Innenhof mit Garten gestoßen, gesäumt von einem schönem, alten Gebäude. Es ist der Jardins de Rubió i Lluch an der Carrer de l’Hospital. Ein kleines Cafe ist auch drin, ein schöner Platz um sich kurz mal zu erholen.

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Noch ein wirklich schöner Park ist der Parc de la Ciutadella mit diesem beeindruckendem Monument auf das man auch hinaufgehen kann. Eine schöne Alternative zum Park Güell, da dieser hier nicht so überlaufen ist – aber er ist halt nicht von Gaudí:-)

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Wer mal weg möchte von den Touristenmassen, sollte in den Stadtteil Gràcia fahren. Mit der Metro kann man an den Stationen Lesseps oder Fontana aussteigen und ist mittendrin. Gràzia hat viele große und kleine Straßen die man abgehen kann, es sind kaum Touristen unterwegs. Viele kleine Lädchen und Cafes sind hier, auf den Plazas die man immer wieder überquert tummeln sich junge Leute, wie zum Beispiel auf dem Placa del Sol. Einige schöne Kirchen kann man sich auch hier ansehen, abends sich in eines der vielen trendigen Lokale setzen. Auch einen Besuch wert: die Markthalle von Gràcia. An der Travessere de Gràcia findet man diesen authentischen Markt mit spanischen Händler, auf der Karte zu finden unter: Mercat de l’Abaceria Central.

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Abends waren wir hier, nach einen Tipp von einem Enheimischen in dem besten Tapas-Restaurant von Barcelona das an der Carrer del Torrent de les Flors gelegen ist. Es heißt La Panxa del Bisbe. Hier findet man nicht die typischen Tapas sondern Eigenkreationen und neue Kompositionen, sehr interessant und lecker. Vorreservieren, das Restaurant ist immer voll!

Das waren meine Tipps oder Eindrücke von Barcelona, natürlich haben wir auch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt gesehen aber die muss man ja nicht immer erwähnen:-) Vielleicht konnte ich aber den einen oder anderen eine Idee geben was man in Barcelona machen kann oder was man auch mal sehen möchte.

 

 

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4 Gedanken zu „Ein Wochenende in Barcelona

  1. Melanie Gengenbach sagt:

    Klasse Fotos, und gute Tipps! Ich war auch schon oft in Barcelona und du hast vollkommen recht mit den Touristenmassen! Super nervig! Und Gracia ist auch mein Lieblingsstadtteil zum Weggehen.

  2. Vero sagt:

    Schöne Fotos, wünschte ich wäre mal in Barcelona gewesen . . .naja, vielleicht irgendwann mal 🙁

  3. Franzy sagt:

    Guter Beitrag, den muss ich mir merken falls ich demnächst mal nach Barcelona komme. Der Garten den du erwähnst würde mich ganz besonders interessieren:-)

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