Schmuckherstellung basics Teil 2

So, den ersten Beitrag habt ihr gelesen  – jetzt gehen wir mal ein bischen mehr auf das Thema Werkzeuge ein. Die sind nämlich genauso wichtig wie die Schmuckteile an sich.

Das wichtigste sind die Zangen! Geht nicht in den nächsten Baumarkt und kauft euch ein paar kleine Zangen, damit macht ihr euch den Schmuck kaputt. Um einen richtigen Grip am Material zu haben, haben die üblichen Zangen innen Rillen. Und da Schmuckmaterial meist aus weichem Metall besteht, würdet ihr mit diesen Rillen schöne Abdrücke in eure Schmuckstücke machen. Ihr braucht also richtige Schmuckzangen, die gibts im Set, sind vielseitig einsetzbar, und das wichtigste – sie haben eine glatte, innere Oberfläche. Damit hinterlasst ihr also keine unschöne Abdrücke auf eurem Schmuck.

Schmuckmaterial

Was ihr sonst noch braucht, als Grundmaterial:

1. Gliederketten, gold, silber, gibt es in verschiedensten Ausführungen

2. Schmuckzangen

3. Verschlüsse für Ketten, Armbänder etc.

4. Biegeringe (Jumprings, Spaltringe), verbinden alles. Gibt es in jeder Farbe, jeder Legierung, in jeder benötigten Größe und Dicke

5.Kettelstifte um mit Perlen kleine Anhänger zu kreieren. Gibt es auch in vielen Ausführungen, in vielen Längen und verschiedensten Enden wie z.B. auf dem Bild mit einem Ring unten um noch einen Anhänger dran zu hängen.

6. Basteldraht, Schmuckdraht, Biegedraht, Stahldraht oder Tigertail – es gibt viele Bezeichnungen für viele verschiedenste Drähte. Von flexibel bis starr gibt es alles. Auch in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Je nach Projekt braucht man auch verschiedene Drähte, da jeder besondere Eigenschaften hat.

Was noch wichtig ist (und was nicht auf dem Bild zu sehen ist), sind Crimperbeads oder auch Quetschperlen genannt. Gibt sie in verschiedenen Farben und halten alles im Zaum. Mehr zu ihrer Anwendung im nächsten Post über Schmuckherstellung!

Worauf arbeiten: klar arbeitet man an einem Tisch, an einer Werkbank, oder auch einmal auf dem Boden (so wie ich). Aber man sollte sich bevor man mit dem Schmuck herstellen anfängt eine Filzmatte besorgen, auf der es sich einfacher arbeiten lässt. Denn auf dem glatten Tisch rollen einem schon mal die Perlen davon, Spaltringe hüpfen auf den Boden und die Gliederkette macht sich auf dem lackierten Holz auch ganz schnell vom Acker wenn sie mal ein Stückchen runterhängt. Passiert auf Filz alles nicht, man hat alles immer griffbereit und nichts macht sich selbstständig. Am besten dickeren Filz nehmen (mind. 0,5mm), ein Stück von 50x50cm reicht eigentlich aus, oder man schneidet es sich rechteckig zu wenn man gerne neben sich Sachen ablegt – wie jeder will.

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