Schwarz-Weiß gestreiftes 50er Jahre Kleid – Black and White striped 50s dress

Ist jetzt gar nicht mehr so einfach bei der Aktion #naehdirwas von Mein Feenstaub und Kathastrophal mitzumachen:-) Denn die Regeln sind verschäft worden und man bekommt ein Motto für den jeweiligen Monat, zu dem man dann was näht. Das hat mich dieses Monat ganz schön in Zeitnot gebracht. Zwar ist das Kleid gerade noch rechtzeitig fertig geworden, aber leider war keine Zeit mehr um Fotos mit mir IN dem Kleid zu schießen. Jetzt hab ich also NUR Fotos des Kleides vor unserer „neuen“ Betonwand. Aber hier sind ein paar Tipps wie man einen Streifenstoff richtig verarbeitet.

Stoff habe ich zu dem Thema „Punkt, Punkt, Komma, Strich“ genügend. Ja ein ganzen Arbeitszimmer voll, Streifen oder Punkte liebe ich. Den Stoff den ich hier verwendet habe besitze ich auch schon seit Jahren und wußte auch immer was für ein Kleid ich daraus nähen wollte aber nun hatte ich endlich die Gelegenheit es endlich in die Tat umzusetzten. Ich arbeite schon immer am besten unter Druck;-)

Das Rockteil besteht aus gerade geschnittenen Schnittteilen. Das sieht bei Streifen besser aus wenn sie gerade runter laufen. Die Schnittteile werden gerafft und an das Oberteil angenäht.

Der Stoff ist 100% Baumwolle, die Streifen sind 2cm breit. Ich habe das Kleid nach meinem Lieblingsschnitt genäht, einem typischen 50er Jahre Kleid mit Bustieroberteil und gerafften, weitem Rockteil. Wie immer habe ich Seitentaschen eingearbeitet und einen nahtverdeckten Reißverschluss in den Rücken. Als Abschluß kam noch eine Spitzenapplikation vorne an den Ausschnitt. Voilá! Ich liebe das Kleid und wie es geworden ist. Sehr auffällig, ja! Aber manchmal muss man halt auffallen:-)

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Wenn man mit einem Streifenstoff (oder auch kariertem Stoff) arbeitet, dann muss man darauf achten dass die Streifen symetrisch am Kleid verlaufen. Wie man hier sieht, sollten auch die Streifen auf beiden Seiten symetrisch in die Abnäher hineinlaufen. Der Reißverschluss sollte auch so verarbeitet sein dass auf beiden Seite die gleichen Streifenfarbe an ihm verläuft.

Die Applikation wird aufgenäht bevor das Futter in das Kleid genäht wird. Das Futter am Reißverschluss wird von Hand ganz am Schluß an die Nahtzugabe des Reißverschlusses geheftet und zwar so dass man die Stiche von der rechten Seite nicht sieht.

Mit diesem Kleid mache ich bei der Aktion #Naehdirwas mit, ins Leben gerufen von Lisa von Mein Feenstaub und Katha von kathastrophal. Schaut bei den Mädels mal rein wenn ihr noch mehr schöne, selbstgemachte Kleidungsstücke anschauen wollt.

 

 

Now is not so easy with the event #naehdirwas of „Mein Feenstaub“ and „Kathastrophal“ to participate 🙂 Because the rules have been changed and one gets a motto for the respective month, to which one then has to sew something. This has brought me this month quite in a time pressure. Although the dress just finished in time, but unfortunately there was no time to shoot photos with me IN the dress. Now I have ONLY photos of the dress in front our „new“ concrete wall. But here are a few tips on how to sew a striped fabric properly.
I have enough fabric for the motto „dot, dot, comma, stroke“. Yes, I love dots, stripes or strokes. The fabric I have used here I have had for years and always knew what kind of dress I wanted to sew from it but now I finally had the opportunity to put it into action. I have always been working good under pressure 😉
The skirt part consists of straight cut sections. That looks better with stripes when they just run down. The cut pieces are gathered and sewn to the top.
The fabric is 100% cotton, the strips are 2cm wide. I have sewn the dress according to my favorite cut, a typical 50s dress with bustier top and shirred, wide skirt part. As always, I’ve incorporated side pockets and a hidden zipper in the back. Finally, a lace application was added to the front. Voilá! I love the dress and how it has become. Very striking, yes! But sometimes you have to get noticed 🙂
If you work with a striped fabric (or checked fabric), you have to make sure that the stripes are symmetrical to the dress. As can be seen here, the strips should also run symmetrically into the darts on both sides.
The zipper should also be processed so that on both sides the same strip color runs on it.

With this post I’ll also join the #naehdirwas event of Lisa from ”Mein Feenstaub” and Katha of “Kathastrophal”. A great event which is designed to encourage to make clothes yourself.

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7 Gedanken zu „Schwarz-Weiß gestreiftes 50er Jahre Kleid – Black and White striped 50s dress

  1. Jenni KuneCoco sagt:

    Huch, was ist denn mit meinem Kommentar geschehen? :O Warum hat es jetzt meine Straße gepostet? XD *Auto-Fill-in-Fail

    Jedenfalls: sooo verschärft haben wir die Regeln ja gar nicht. Ich sehe es eher als Ideen-Schub. Dein Kleid ist ja das beste Beispiel: So hast du den „alten“ Stoff endlich vernäht. 🙂

  2. Alina Schmitz sagt:

    So ein tolles Kleid, das wäre auch was für mich! Ich liebe Streifen uns Schwarz Weiß ist eh immer top!!! Liebe Grüße, Alina

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