Selbstgebaute Dekoboxen – selfbuilt decorative boxes

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Das Material neben Stoff mit dem ich unglaublich gerne arbeite ist …..Holz! Ich liebe es Regale zu bauen, Kommoden zu streichen oder mit der Laubsäge nette Holzanhänger auszuschneiden (dazu bald auch mehr hier auf meinem Blog). Und ein Projekt das ich jetzt schon ein paar mal gemacht habe sind solche, mit Tapeten verschönerte, Dekoboxen. Man kann sie stellen, stapeln oder an die Wand hängen. Ich habe eine Wand zum Beispiel komplett mit diesen Boxen behangen um meine Vintage-Schätze darin zu präsentieren. Hier zeige ich euch wie man die Boxen selbst herstellt und dass es gar nicht so schwierig ist 🙂

English version at the end of this post

Was man dazu braucht:

  • zugeschnittene Holzplatten 0,7cm dick
  • zugeschnittene Pressspanplatten für die Rückseite 0,5cm dick
  • Lasur
  • Lasurpinsel
  • kleine Nägel (1,0 x 13mm)
  • Hammer
  • Tapetenreste
  • Tapetenkleister
  • Pinsel für den Kleister
  • Plastikplane
  • feines Schmirgelpapier
  • Cutter
  • Schneidematte
  • evtl. Rahmenaufhängung

zeichnungundmasse

1.Reden wir zuerst mal über die Maße und das Holz. Diese Zeichnung soll verdeutlichen wie man auf die Ermittlung der Maße kommt. Egal für welches Maß ihr euch entscheidet, ihr müsst euch erst mal informieren in welcher Dicke euer Holz im Baumarkt verfügbar ist. Ich habe mich für Pappelholz entschieden, da es eine schöne Maserung hat und recht günstig ist. Des weiteren ist es einfach zu verarbeiten. Da ich mich für die Dicke von 0,7cm entschieden habe (die Boxen sollen dünn und filigran aussehen nicht dick und grobschlächtig), muss ich zweimal die 0,7cm von dem Maß der Rückwand abziehen um auf die Länge der oberen und unteren Bretter zu kommen. Also die Länge der Rückwand ist 25,1cm und davon ziehen wir 1,4cm ab, so haben wir die Länge der Bretter. Verstanden? Die beiden Seiten der Box gehen die ganze Strecke von oben bis unten, das heißt das obere und untere Brett liegt innen, wir wollen das Ganze ja vernageln. Somit müssen diese Bretter kürzer sein um auf die Maße der Rückwand zu kommen. Die Tiefe der Box ist übrigens 10cm.

tapetezuschneiden

2.Wenn wir also beim Baumarkt waren und nun die Holzbretter zugesägt zuhause haben, können wir gleich mit der Rückwand anfangen. Die muss nämlich dazu erst mal beklebt werden. Dafür die Rückwand auf die Tapete legen und sie ringsum mit einem Cutter zuschneiden. Eine Schneidematte darunterlegen damit nachher keine Schnitte im Tisch oder Fußboden sind! Die Tapete mit Kleister großzügig einkleistern und auf die Vorderseite der Rückwand auflegen. Mit einem Lineal oder Geodreieck die Blasen raus drücken und die Tapete glätten. Trocknen lassen.

bretterbestreichen

3.Während die Rückwände trocknen, können wir schon mal die erste Schicht Lasur aufpinseln. Ich habe mich für die Farbe Lärche entschieden. Achtet darauf dass die Lasur auf Wasserbasis ist, damit ist die Lasur einfacher zu verarbeiten, die Pinsel sind einfach auszuwaschen und die Lasur stinkt nicht so sehr wie die auf Basis von Acryllack. Ihr legt jetzt alle Holzplatten nebeneinander, am besten auf eine Plane aus Plastik. Dann streicht ihr in Richtung der Maserung eine dünne Schicht Lasur auf. Trocknen lassen, das Ganze umdrehen und die Rückseite bestreichen. Die Seiten nicht vergessen. Wenn auch diese Seite trocken ist dann schmirgelt ihr alle Seiten mit einem feinen Schmirgelpapier ab, entstaubt die Bretter und streicht eine zweite Schicht Lasur auf. Wieder gut trocknen lassen.

naegeleinschlagen

4.Nun schnappt ihr euch am besten eine zweite Person die euch hilft. Denn einer muss nun die Seitenbretter genau passend auf die inneren Bretter legen. Der zweite hämmert nun die Nägel mittig (!) in die Seiten. Auf beiden Seiten reicht jeweils ein Nagel, das Ganze wiederholen bis die Box fertig ist. Ich habe bei meinen Boxen noch in der Mitte ein Zwischenbrett eingefügt, es wird genauso an die Seitenwand genagelt wie die äußeren Bretter. Wenn ihr auch so ein Zwischenbrett haben möchtet, dann braucht ihr ein Brett pro Box mehr und ihr müsst die Position an beiden Seiten der Box kennzeichnen damit das Brett nachher gerade drin sitzt.

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5.Am besten ist es ihr macht erst nur eine Seite, dann dreht ihr das Ganze um und nagelt die andere Seitenwand an.

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6.So sollte die Box jetzt aussehen.

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7.Rückwand nun annageln, da kann man ein paar mehr Nägel einschlagen. Auch wieder drauf achten dass die Nägel mittig in das Brett darunter eingeschlagen werden, ihr wollt ja nicht dass die Nägel innen oder außen wieder herauskommen. Zur Sicherheit kann man auch Punkte für die Nägel markieren und sie mit einem sehr feinen Bohrer vor bohren.

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8.Und so sehen die Boxen nun aus. Die Tapeten sind noch von meiner Oma und farblich eher herbstlich und typisch 70er Jahre:-) Deshalb habe ich mich bei diesen Tapeten für die Lasurfarbe Lärche entschieden, vom Farbton eher rötlich-gelb. Man kann die Boxen natürlich auch im neutralen Schwarz der Weiß lackieren, dazu würde jede Art von Tapeten passen.

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9.Die Boxen sind jetzt nur zum Stellen gedacht. Aber ihr könnt an eure Boxen hinten eine Aufhängung für Bilderrahmen anbringen und sie dann an die Wand hängen. Für hochkant hängende Boxen reicht ein Haken in der Mitte, für längs hängende Boxen würde ich zwei Haken anbringen, an jeder Seite einen. Ich habe Haken mit Heißkleber an meine Boxen angebracht, das reicht eigentlich vollkommen aus da die Sachen die ihr in die Boxen stellt ja kaum Gewicht haben. Aber ihr könnt auch Epoxy oder Gorillaglue nehmen wenn ihr euch sicher sein wollt dass sie nicht von der Wand fliegen.

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Viel Spaß beim basteln und kleistern und streichen! Ich habe bei so was immer eine Menge Spaß und ich hoffe ihr auch;-) Und traut euch mit Holz und Nägel was zu machen, alles nur eine Frage der Übung!


The material next to fabric with which I incredibly like working is….. wood! I love to build shelves to paint chests or cut with a fret nice wooden pendants (about that soon more, here on my blog). And a project, that I’ve already made a couple of times, are those decorative boxes embellished with wallpaper. You can put them somewhere, stack them or hang them on the wall. I have a wall, for example, completely hung with these boxes to showcase my vintage treasures therein. Here I show you how to make the boxes themselves and that it is not that difficult 🙂


What you need :

tailored wood panels 0.7cm thick
tailored pressboard 0.5cm thick for the rear
glaze
fiber brush
small nails (1.0 x 13mm)
hammer
leftover wallpaper
wallpaper paste
Brush for the paste
plastic sheet
fine sandpaper
cutter
cutting mat
possibly frame suspension

1.Lets first talk thought about the dimensions and the wood. This drawing is intended to illustrate how to get to the  measurement. Whichever size you choose, you have to inform yourself in which thickness your wood is available at the hardware store. I opted for poplar wood, as it has a beautiful grain and is reasonably priced. Furthermore, it is easy to work with. Since I have chosen for the thickness of 0.7cm (the boxes are thin and delicate looking not thick and uncouth), I have twice deduct from the amount of the back wall 0.7cm to get to the length of the upper and lower boards. So the length of the back wall is 25,1cm from which we draw 1.4cm, so we have the length of the boards. Roger that? The two sides of the box are going all the way from top to bottom, that is, the upper and lower board is on the inside, we want to be able to nail down the whole thing. Thus, these boards must be shorter to get on the dimensions of the rear wall. The depth of the box is actually 10cm.

2.If you were at the hardware store and now the sawn wooden boards are at home, we can start right with the rear wall. These must be embellished with the wallpaper first. For the back wall, lay the board on the wallpaper and cut round with a cutter. Lay a cutting mat underneath so afterwards no cuts are in the table or floor! Paste the wallpaper with glue generously and place it on the front of the rear wall. With a ruler or protractor push the bubbles out and smooth the wallpaper. Let it dry.

3.While the wallpaper dries, we can apply the first layer of glaze. I opted for the color larch. Pay attention that the glaze is water-based, it applies the easier, the brushes are easy to wash and the glaze does not stink as much as the ones based on acrylic. You now put all wood panels side by side, preferably on a plane plastic. Then you spread on a thin layer of glaze in the direction of the grain. Allow to dry, turn things around and coat the back. Do not forget the sides. When all sides are dry then you sands them all with fine sandpaper, dust the boards and brush on a second layer of glaze. Again allow to dry thoroughly.

4.Best is when you now grab a second person to help you. This person has to put the side boards snugly on top of the inner boards. The second person is now hammering the nails in the center (!) of the sides. On each side one nail is enough, the whole repeated until the box is ready. I have inserted in my boxes in the middle of an intermediate board, it is just nailed to the side wall as the outer boards. If you want to also have such an intermediate board, then you need a board per box more and you have to mark the position on both sides of the box so that the board is straight after inserting it.

5. Do only one side, then turn it around and nail the other side.

6.Your box should look like this now.

7.Now nail the back wall, use more nails for that. Also make sure that the nails are centrally driven into the board below, you do not want that the nails come out inside or outside again. For safety, you can also mark points for the nails and drill with a very fine drill before.

8.And that is how the boxes look after finishing. The wallpapers are from my grandma and the colors are rather autumnal and typical 70s 🙂 that is why I chose for the glaze color larch, the hue rather reddish yellow. You can paint the boxes of course in the neutral black and white, so any kind of wallpaper would suit.

9.The boxes are now thought only to stand. But you can attach a suspension for picture frames to your boxes back and then hang them on the wall. For edgewise hanging boxes a hook goes in the middle, for longer hanging boxes I would attach two hooks, one on each side. I attached hooks with hot glue to my boxes, as the things you later put in the boxes have not much weight. But you can also use epoxy or gorilla glue if you want to be sure that it does not fly off the wall.
Have fun tinkering and paste and paint! I have with something alike that a lot of fun and I hope you have too;-) And dare doing something with wood and nails, all just a matter of practice!

 

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9 Gedanken zu „Selbstgebaute Dekoboxen – selfbuilt decorative boxes

  1. Rebecca sagt:

    Die sehen echt toll aus, solche Boxen möchte ich auch gerne haben! Verkaufst du deine? Denn ich bin sehr unbegabt in sowas, ich würde dir aber deine abkaufen:)

  2. Leonie sagt:

    So hübsch und so tolle Tapeten! Die Boxen sind echt toll geworden und die kann man ja richtig gut zum dekorieren verwenden. Ich habe keine Erfahrungen mit Holz aber vielleicht würde ja mein Freund mithelfen solche zu basteln:) ich versuch es mal, lg

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