Berlin Tipp: Der Körnerpark in Neukölln

[Werbung – unbeauftragt] Heute will ich euch meinen Lieblingspark in Berlin vorstellen. Berlin ist ja durchweg eine sehr grüne Stadt und hat hektarweise Grünflächen, Gärten und Wälder zum Spazieren gehen. Viele dieser Parkanlagen sind sobald ein Strahl Sonne auf dem Boden ankommt, heillos überfüllt. Meist findet man kaum noch ein ruhiges Plätzchen, um dich herum wird laut Musik gehört, gegrillt und überall, spätestens gegen Abend liegt überall Müll herum. Klar, als Berliner hat man in den seltensten Fällen einen eigenen Garten, deshalb ist der naheliegenste Park der Ersatzgarten in dem man anscheinend machen darf was man will (darf man nicht aber das ist den meisten Menschen egal). Es gibt ein paar Ausnahmen. Der Körnerpark in Neukölln ist eine der Ausnahmen. Es liegt vielleicht an seiner Unbekanntheit, viele Berliner denen ich vom Körnerpark erzählt habe haben tatsächlich noch nie was von ihm gehört. Oder es liegt an seiner Lage, gut zu erreichen vom Ubahnhof Berlin-Neukölln aus aber etwas versteckt zwischen Neuköllner Häuserfronten. Oder aber seine Unbeliebtheit oder Unbekanntheit verdankt er seiner Größe.

Er ist nämlich nur 2,4 Hektar groß und liegt tiefer als die Umgebung. Das liegt daran dass es einmal eine Kiesgrube war, dessen Besitzer Franz Körner machte den Park im Jahre 1910 zum Geschenk an die damalige Stadt Rixdorf. Der Park ähnelt einem Schlosspark im Stil des Neobarocks, inklusive Wasserspiele und Orangerie. Wenn man ihn das erste Mal sieht denkt man tatsächlich er wäre ein Überbleibsel von einem bereits abgerissenen Schlosses.

Er ist zwar klein aber auf dem Vorplatz der Orangerie kann man sich super bei einem Kaffee entspannen, denn dort gibt es ein Café. Auch werden verschiedenste Veranstaltungen angeboten. Man trifft hier niemand der grillt, laut ist oder den Park für sein sportliches Interesse mißbraucht. Hier setzt man sich hin und entspannt. Links und rechts, gleich bei den Stützmauern die den Park einrahmen sind schöne Blumenbeete angelegt, die laden ein um Fotos zu machen und spazieren zu gehen.

Auch ich habe den Park mißbraucht um Fotos von mir machen zu lassen, bevor mein Babybauch zu sehen war. Das war im letzten September und wir hatten wundervolles Wetter.

Das Kleid ist aus einem Viskosestoff von Butinette. Der Schnitt ist ein veränderter Schnitt aus der Burda Style. Den Rockteil und die Ärmel habe ich geändert um das Kleid mehr zu einem Tageskleid im Vintagelook zu fertigen. Die Sonnenbrille ist eine Second-Hand Prada, gefunden auf Ebay.co.uk. Die Jacke ist Second-Hand Vero Moda gefunden auf Kleiderkreisel, Schuhe: Deichmann, Leggins: H&M.

Also, vielleicht habe ich euer Interesse für diesen kleinen, feinen Park geweckt und ihr setzt ihn bei eurem nächsten Berlinbesuch auf die To-Do-Liste. Trinkt dort gemütlich einen Kaffee bevor ihr weiterzieht in die wuselige Welt von Neukölln hinein. Oder ihr entspannt hier nach einem langen Shoppingtag in den benachbarten Neukölln Arkaden.

CreadienstagHandmade on TuesdayFreutagSamstagsplauschSonntagsglück

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2 Gedanken zu „Berlin Tipp: Der Körnerpark in Neukölln

  1. Simona sagt:

    Ich war seit Ewigkeit nicht mehr da gewesen. Ich wohne selber im Neuköln :)) Danke für die Idee. Dein Kleid ist sehr schön.
    Liebe Grüße,
    Simona

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