Nähen fürs Baby: Süße Kleider aus Babybodies – sewing for the baby: dresses made of baby bodies

Heute habe ich für euch ein Upcycling-Nähprojekt für euch das auch für Nähanfänger geeignet ist. Ich zeige euch 3 Arten wie man aus einem Body oder einem Langarmshirt ein süßes Baby-Kleidchen näht. Hintergrund war der, dass ich einfach zu viele Langarmshirts und Langarmbodies für den Sommer hatte und eigentlich mehr Kleidchen für die heißen Tage gebraucht hätte. Mit Resten von Jersey und alten, ausgedienten Klamotten von mir selbst habe ich einfach ein paar Kleidchen selbst genäht. Das geht recht einfach und ist schnell genäht, perfekt wenn man also nur wenig Zeit am Tag hat um etwas zu nähen. Wie ihr wisst trägt meine Tochter nur Second-Hand-Kleidung, da macht es also auch nichts wenn man mal ein paar Bodies oder Shirts für Nähprojekte mißbraucht:-) Und wer, wie ich, noch dazu Reste von anderen Projekten oder alte Klamotten von sich verwendet, der macht auch noch was für die Umwelt! Wenn wir schon immer von Nachhaltigkeit reden dann sollten wir doch bei Dingen anfangen die man nicht oft gebraucht und deshalb NICHT neu kaufen sollte;-)

English version at the end of this post

Material:

  • Bodies oder Shirts in der jetzt passenden Größe
  • Stoffreste
  • Ausgediente Kleidung
  • Schere
  • Schneiderlineal
  • Stecknadeln
  • Kreidestift
  • Nähmaschine
  • passendes Garn
  • evtl. Deko

Wichtig: Babyklamotten sind meist aus Baumwolljersey. Wenn ihr den Rockteil annäht sollte auch dieser aus dem gleichen Material sein wie das Oberteil. Man mischt keine elastischen Stoffe mit z.B. unelastischen, keine Naturfasern mit Synthetikfasern. Dann jedes Material hat seine eignenen Wascheigenschaften und Verhalten beim Tragen, deshalb bitte immer das gleiche Material verwenden. Und wer neuen Stoff verarbeitet muss dieses vorwaschen, vor allem bei Babykleidung!

Body zuschneiden: Ärmel abschneiden, Körperteil in der Mitte trennen, oder an der Stelle an der ihr den Rockteil ansetzten wollt. Bei der Länge des Rockteils orientiert ihr euch an der Länge eines passendes Kleidchens.

Kleid 1: Rockteil habe ich direkt auf den Stoff aufgezeichnet und zugeschnitten, dafür beide Stoffteile rechts auf rechts legen, auf der linken Seite ein Rechteck aufmalen, in der Länge in der das Rockteil später sein soll. 2 cm Nahtzugabe unten dazurechnen und 1cm oben. Das Rockteil an beiden Seiten mind. 2 cm ausstellen. Zuschneiden. Beide Seiten schließen, versäubern. Saum 2x nach innen je 1cm umschlagen, schmalkantig absteppen. Obere Kante an das Bodyteil ansteppen, versäubern. Nahtzugabe nach unten bügeln und feststeppen. Ärmelsaum: 2x 1 cm einschlagen und schmalkantig feststeppen.

Kleid 2: dafür habe ich ein altes Jerseyshirt von mir aussortiert und dieses einfach nur unten abgeschnitten. Den Saum vom Shirt wird zum Saum vom Kleid, so sparen wir uns dieses Schritt schonmal. Auch die Seitennähte sind schon am Shirt genäht. Wir raffen mit einem breiten Stich die Oberkante des Shirts und fassen sie auf die Breite des Bodys ein. Seitennähte der zwei Teile treffen aufeinander und können so als Orientierung dienen. Feststecken und mit 1 cm absteppen, versäubern. Nahtzugabe nach oben bügeln und feststeppen. Ärmel: siehe Kleid 1.

Kleid 3: 2 lange Streifen aus Stoffresten ausschneiden, der schmale mit nur ¼ der Länge wie der untere, große Streifen. Bei beiden Streifen wieder Nahtzugaben wie in Kleid 1 einberechnen. Für die Raffung würde ich mindestens die einfache Breite des Bodys mal drei nehmen. Ich hatte nicht mehr so viel Stoff in der Länge übrig deshalb ist meine Raffung etwas mau ausgefallen, wie ihr seht. Man braucht einfach noch mehr Stoff um eine schöne Raffung zu bekommen. Die Streifen rechts auf rechts legen und an der offenen Seite schließen, versäubern. Saum nähen wie in Kleid 1. Naht für Raffung an der oberen Kante einnähen, auf Breite des Bodys raffen. Erst den schmalen Streifen an den Body stecken, dann das längere Teil. Alles mit 1cm absteppen, weiter wie in Kleid 1. Ärmel wie in Kleid 1. Bei dem Kleid habe ich noch eine Kaktusapplikation aufgebügelt und aufgesteppt. War noch übrig von meinem Projekt mit den Espadrilles von letzter Woche.

So, jetzt kann es ja noch ein paar Tage warm bleiben dass mein Töchterchen die Kleidchen auch anziehen kann, aber mit Leggins drunter und Cardigan drüber kann man die Kleidchen auch gut noch weit in den Herbst rein anziehen, wenn sie denn da noch passen;-)

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Today I have an upcycling sewing project for you that is also suitable for sewing beginners. I’ll show you 3 ways to make a cute baby dress out of a body or a long sleeve shirt. The background was that I simply had too many long sleeve shirts and long sleeve bodies for the summer and actually needed more dresses for the hot days. With some jersey scraps and old, worn out clothes from myself, I just sewed a few dresses myself. It’s quite easy and quick, so perfect if you don’t have much time a day to sew anything. As you know my daughter only wears second-hand clothes, so it doesn’t matter if you misuse some bodies or shirts for sewing projects:-) And who, like me, also uses scraps from other projects or old clothes from yourself, does something for the environment! If we’ve always talked about sustainability then we should start with things you don’t use often and therefore SHOULDN´T buy;-)

Material:

  • Bodies or shirts in the now suitable size
  • fabric scraps
  • disused clothes
  • scissors
  • tailor’s ruler
  • pins
  • chalk pen
  • sewing machine
  • matching thread
  • possibly some decoration

Important: Baby clothes are mostly made of cotton jersey. If you sew on the skirt part, it should be made of the same material as the top. Do not mix elastic fabrics with e.g. inelastic, no natural fibres with synthetic fibres. Then each material has its own washing properties and behaviour when worn, so please always use the same material. And if you process new fabric, you have to pre-wash it, especially for baby clothes!

Cut the body to size: Cut off sleeves, separate body part in the middle, or at the place where you want to attach the skirt part. The length of the skirt part is based on the length of a now matching dress.

Dress 1: I have drawn and cut the skirt part directly onto the fabric, put both pieces of fabric right on right, draw a rectangle on the left side, in the length the skirt part. Add 2 cm seam allowance at the bottom and 1 cm at the top. Widen the skirt piece on both sides at least 2 cm. Cut to size. Close both sides, neaten. Fold hem 2x inwards each 1cm, topstitch narrowly. Stitch the upper edge to the body part, neaten. Press seam allowance downwards and topstitch. Sleeve hem: Fold in 2x 1 cm and topstitch with narrow edges.

Dress 2: I sorted out an old jersey shirt from me and simply cut it off at the bottom. The hem of the shirt becomes the hem of the dress, so we save us this step. Also the side seams are already sewn at the shirt. We gather the upper edge of the shirt with a wide stitch and gather it to the width of the body. Side seams of the two parts meet and can serve as orientation. Pin tight and topstitch with 1 cm, clean. Press seam allowance upwards and topstitch. Sleeves: see dress 1.

Dress 3: Cut out 2 long stripes from fabric scraps, the narrow one with only ¼ the length as the lower, large strip. Include seam allowances for both strips as in dress 1. For the gathering I would take at least the simple width of the body times three. I didn’t have as much fabric left in the length anymore, so my ruffle are a bit less, as you can see. You just need more fabric to get a nice ruffle. Put the stripes right on right and close at the open side, neaten. Sew hem as in dress 1. Sew seam for gathering at the upper edge, gather to width of body. First put the narrow strip on the body, then the longer part. Topstitch everything with 1cm, continue as in dress 1. Sleeves as in dress 1. At the dress I ironed a cactus appliqué and topstitched it. Was still left from my project with the Espadrilles from last week.

So, now it can stay warm for a few days that my little daughter can put on the dresses, but with leggings underneath and cardigan over it you can put on the dresses well into autumn, if they still fit there;-)

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