Selbstgenähte Geburtstagskarten aus Stoffresten – selfsewn birthday cards made of fabric scraps

[Werbung – ohne Auftrag] Ich kann ja kein Stoffrest wegwerfen. Noch so kleine Fitzel-Fätzelchen werden von mir aufbewahrt, bis es mir selbst zu viel wird und ich sie entweder in einem Ausmistanfall gemeinsam entsorge oder weg gebe – oder verarbeite. Und da mir letzeres wesentlich lieber ist zeige ich euch ab diesem Jahr mehr von meinen Nährest-Verwertungen. Anfangen werde ich heute mit selbstgenähten Geburtstagskarten, denn bei uns stehen bald die ersten Geburtstage des Jahres an und ich dachte ich kreire dieses Jahr die Karten selbst – mit Stoffresten. Außerdem bin ich sehr schlecht im Handlettering da ist für mich die Karten selbst zu benähen die hübschere Variante, glaubt mir:-). Nicht falsch verstehen: die Karten sind aus Papier bzw. Karton aber die Motive habe ich dafür aus Stoff ausgeschnitten und auf die Karten genäht. Ich habe euch ja schon öfters gezeigt dass man auf Papier nähen kann, zuletzt vor Weihnachten meine selbstgenähten Weihnachtskarten. Das Prinzip ist das Gleiche wie auch für diese Geburtstagskarten, allerdings wird es heute etwas kleinteiliger. Und wir arbeiten heute mit einem Hilfsmittel für Applikationen. Zückt eure Nagelscheren denn wir schneiden Buchstaben aus:-) Hier die volle Anleitung.

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Eigentlich muss ich euch doch nicht mehr erzählen wie es geht, oder? Die Bilder zeigen alles und es ist so ziemlich selbsterklärend, denn wie man mit Vliesofix arbeitet habe ich ja euch schon sehr, sehr oft erklärt. Am ausführlichsten bei meinen Eulenkissen die auch eine großartige Idee für Stoffrestverwertung sind. Aber wer noch nie damit gearbeitet hat, hier nochmal die volle Anleitung.

Material:

  • Stoffreste
  • Druckpapier
  • Schere
  • Klebestift
  • Kartonrest
  • Nagelschere
  • passendes Garn
  • Vliesofixreste
  • Bügeleisen
  • Bleistift
  • Stecknadeln
  • Blankokarten

Ich habe für den Happy-Birthday-Schriftzug die Schriftart Arial in Größe 100 gewählt und ausgedruckt. Die Buchstaben auf einen Karton aufkleben und genau ausschneiden. Dann die Umrisse einen jeden Buchstaben auf die linke Seite eines Stoffrestes grob umzeichnen, dran denken dass man einige Buchstaben mehrmals braucht und einige spiegelverkehrt nachher auf der Karte zu sehen sind. Die Stoffreste ausschneiden und rechts auf die Vliesseite des Vliesofix legen, ausschneiden, diesmal so dass keine Vliesofixteile größer sind als der Stoffrest. Mit einem Bleistift habe ich auf das Trägerpapier des Vliesofixteils immer notiert was für ein Buchstabe daraus wird damit ich den Überblick behalte und auch die Farben der Stoffe zueinander abstimmen konnte.

Mit einem Bügelbrett das Vliesofix fixieren. Dafür auf hoher Stufe die Stoffreste von der rechten Seite aus mindestens 8 Sekunden bügeln, mit einem dünnen Baumwollstoff dazwischen. Teile abkühlen lassen und das hintere Trägerpapier abziehen. Mit einem Bleistift die Umrisse der jeweiligen Buchstaben auf die linke Seite der Stoffe malen (die Seite mit dem aufgebügelten Flies) und mit einer kleinen Schere ausschneiden, ich benutzte dafür immer eine Nagelschere.

Wenn alles ausgeschnitten ist können die Buchstaben auf der Blankokarte arrangiert und festgebügelt werden. Zum Schutz auch wieder ein Baumwolltuch dazwischen legen und nicht auf höchster Stufe anfangen. Nah diesem Schritt ist die Karte eigentlich schon fertig, die Buchstaben halten durch das Vliesofix bereits bombenfest. Ich habe für den „Selfmade-Look“ aber noch die Buchstaben aufgenäht, mit bunten Garnresten die auch mal verarbeitet werden mussten. Genäht habe ich ohne großen Plan einfach einmal den Buchstaben mittig in seiner Form nachgenäht, man kann auch seine Umrisse nachnähen was etwas aufwendiger gewesen wäre. Noch dazu habe ich eine Geburtstagskarte mit einer Torte gestaltet und eine einfache mit einer Girlande. Die Girlande habe ich mit Glitzergarn abgesteppt was einen tollen Effekt auf beiden Seiten der Karte ergibt. Bei den Buchstaben habe ich nur darauf geachtet dass es nur eine Stelle zum verriegeln der Naht gibt, Ausganspunkt der Naht ist also gleichzeitig auch der Endpunkt, sieht einfach besser aus.

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Jetzt habe ich tolle, selbstgenähte Karten die von beiden Seiten zu betrachten sind, natürlich ist eine Seite spiegelverkehrt aber man sieht durch die Nähte dass sie handgemacht sind und darauf kam es mir an.

Bei der Karte mit der Torte und der Girlande habe ich jetzt nur wieder das Problem dass ich in meiner Handschift irgendwie „Happy Birthday“ draufschreiben muss. Davor graut es mir schon, denn das sieht bei mir nie schön aus:-)

Und wie sieht es mit euch aus? Würdet ihr euch die Mühe machen für jemanden so eine Karte zu nähen? Oder greift ihr lieber zu Stift und Pinsel?

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[Advertisement -without assignment] I can’t throw away a piece of fabric. I keep even the smallest shreds and scraps until they get too much for me and I either dispose of them together in a waste disposal fit or give them away – or process them. And because I prefer the latter I will show you more of my facric scraps projects from this year on. I will start today with self-made birthday cards, because the first birthdays of the year are coming up soon and I thought I would create the cards myself this year – with leftover fabric. I am also very bad at handlettering, so for me it is the nicer way to make the cards myself, believe me 🙂. Don’t get me wrong: the cards are made of paper or cardboard but I cut out the motifs from fabrics and sewed them on the cards. I have shown you several times that you can sew on paper, the last time was before Christmas my selfmade Christmas cards. The principle is the same as for these birthday cards, but today it will be with smaller pieces. And today we work with a tool for applications. Get out your nail scissors because we are cutting out letters 🙂 Here are the full instructions.

Actually, I don’t have to tell you how to do it anymore, do I? The pictures show everything and it is pretty much self-explanatory, because I have explained how to work with Vliesofix very, very often. The most detailed explanation can be found on my owl pillows which are also a great idea for recycling leftover fabric. But if you have never worked with it before, here are the full instructions again.

Material:

  • fabric scraps
  • printing paper
  • scissors
  • glue stick
  • cardboard scraps
  • nail scissors
  • suitable yarn
  • Vliesofix
  • iron
  • pencil
  • pins
  • blank cards

Note: Vliesofix is a two-sided fusible interlining which you can use for applications

For the Happy Birthday lettering I chose and printed the font Arial in size 100. Stick the letters on a cardboard and cut them out exactly. Then draw a rough outline of each letter on the left side of a piece of fabric, remember that some letters need to be used several times and some are mirrored on the card afterwards. Cut out the fabric scraps and place them on the right side of the Vliesofix, cut them out, this time so that no Vliesofix parts are larger than the fabric scrap. With a pencil I always wrote down on the backing paper of the Vliesofix what kind of letter it will be so that I could keep the overview and could also match the colours of the fabrics. Fix the Vliesofix with an iron. For this, iron the fabric scraps from the right side for at least 8 seconds on a high setting, with a thin cotton fabric in between. Allow parts to cool and remove the backing paper from the back. With a pencil draw the outlines of the respective letters on the left side of the fabrics (the side with the ironed on interlining) and cut them out with a small pair of scissors, I always use nail scissors for this. When everything is cut out, the letters can be arranged and ironed on the blank card. For protection, put a cotton cloth in between and do not start at the highest level. After this step the card is actually already finished, the letters are bombproof due to the Vliesofix fix. For the “self-made look” I sewed on the letters, with colored yarn remnants that had to be processed sometimes. Without a big plan I just sewed the letters in the middle of the shape, you can also sew the outlines, which would have been a bit more complicated. In addition I designed a birthday card with a cake and a simple one with a garland. The garland is stitched with glitter yarn which gives a great effect on both sides of the card. I just made sure that there is only one place to lock the seam, so the starting point of the seam is also the end point, it just looks better that way.
Now I have great, self-made cards that can be viewed from both sides, of course one side is mirror-inverted but you can see through the seams that they are handmade and that’s what I wanted.
With the card with the cake and the garland I have now only again the problem that I have to write “Happy Birthday” in my handwriting somehow on it. I’m afraid of that, because it never looks nice written by me 🙂
And what about you? Would you take the effort to sew such a card for somebody? Or would you rather use a pen and brush?

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8 Gedanken zu „Selbstgenähte Geburtstagskarten aus Stoffresten – selfsewn birthday cards made of fabric scraps

  1. Jeanne sagt:

    Liebe Kali,
    deine Karten sind wunder, wunderschön!! Und was für eine Mühe du dir da gemacht hast!! Respekt!
    Für liebe Menschen würde ich den Aufwand ebenfalls nicht scheuen. Ich mache ja auch sämtliche Karten selbst. Aber da ich zum Glück das Lettering gut beherrsche, schreibe ich alles per Hand.
    Doch deine Idee ist super, um die ganzen Stofffitzelchen endlich aufzubrauchen. Vielleicht wage ich mich da ja auch mal ran 😉
    Viele liebe Grüße

    Jeanne

    • Kali sagt:

      Liebe Jeanne, freut mich von Dir zu hören dass Dir meine Karten gefallen. Mit einer scharfen Schere sind die Buchstaben kein Problem und das Nähen geht auch ratz-fatz:-)LG, Kali

  2. Allyson sagt:

    Your cards turn out so cute! I don’t throw away any of my fabric scraps either. You just never know what they eventually can be used for. I’m visiting from Home Matter Link Party.

  3. Insel der Stille sagt:

    Einfach wunderschön, deine selbst gemachten Geburtstagskarten. Eine tolle Idee bunte Stoffreste zu upcyceln. Schon allein die Farben machen gute Laune!
    Liebe Grüße,
    Sabine

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