Benähte Weihnachtskarten mit Stoffresten und Borten – sewn Christmas cards with fabric scraps and trims

[Werbung – ohne Auftrag] Nach dem einfachen Tannenbäumchen von letzter Woche wird es heute etwas anspruchsvoller: ich zeige euch wie man Weihnachtskarten benäht. Und ich bastel wieder mit meinen Lieblingsutensilien: Reste:-) Reste hat man immer von anderen Projekten, vor allem wenn man viel aus Stoff näht. In den Untiefen meines Kellers habe ich einen hochwertigen Kunstlederrest in Silber entdeckt, noch übrig von meiner Abschlußmodenschau am Ende des Studiums – ich hatte ein Science-Fiction-Thema, deshalb war alles in Silber und Weiß gehalten:-) Und von meinen Weihnachtsbaumanhänger mit Fotos und Borten vor 2 Jahren hatte ich noch so schöne, glitzernde Borten übrig, da war schnell die Idee zu den Weihnachtskarten geboren. Blanko-Karten gibt es in jedem guten Bastelladen, ich habe mir 3 Stück geholt. Dunkelgrau, Hellgrau und Weiß, passend also zu dem silbernen Kunstleder. Was man noch braucht sind Silikonstempel,oder selbstgemachte Stempel passend zum Weihnachtsthema und natürlich Stempelfarbe. Jede gute Nähmaschine kann Papier oder auch Tonkarton durchnähen und ich finde eine genähte Weihnachtskarte hat etwas mehr Wertigkeit als eine geklebte. Ich bin ja kein Fan von Stoff und Gewebe zu kleben, das habe ich schon oft hier erwähnt. Und so schwierig ist es nicht, man muss sich nur trauen und vielleicht wenn man noch unerfahren ist auf einem anderen Stück Karton probenähen. Wenn ich nicht das Kunstleder gefunden hätte, hätte ich SnapPap oder Vegatex verwendet, Hauptsache der Stoff franst an den Seiten nicht aus. Wenn man keinen derlei Stoff besitzt kann man durchaus auch mit normalem Baumwollstoff arbeiten, dann fixiert man den Stoff auf der linken Seite einfach mit Vlieseline und dann hat auch dieser eine bessere Festigkeit und franst nicht aus.

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