Berlin Tipp: das olympische Dorf von 1936

[Werbung – ohne Auftrag] 18 Kilmeter westlich des Berliners Olympiastadions liegt das ehemalige olympische Dorf von 1936 im brandenburgischen Elstal. Als mich ein Kumpel fragte ob ich mit ihm eine Führung über das Gelände machen möchte war ich natürlich sofort dabei. Und zugegeben: ich hatte ich noch nie davon gehört. Ich wuße nicht dass es die Überreste dieses Dorfen überhaupt noch gibt und als mein Kumpel das Wort „verfallen“ erwähnte war ich auch sofort Feuer und Flamme. Ich bin ja etwas neidisch auf die Fotografien die man von sogenannten „Lost Places“ sieht. Das würde ich auch gerne machen. Inzwischen habe ich bereits solche Stätten besucht, aber immer im legalem Rahmen, sprich: mit Führung. Ich denke es hat für uns Menschen eine spezielle Magie den Verfall zu fotografieren, zu sehen wie sich die Natur langsam aber stetig ihr Gebiet zurückerobert. Und das olypische Dorf ist FAST auch so ein Fall. Über die DKB-Stiftung kann man dort noch Führungen machen, aber das wird immer weniger denn die Gebäude werden saniert und in luxuriöse Eigentumswohnungen umbebaut. Da kann man jetzt drüber streiten ob das sein muss. Klar, Berlin braucht mehr Wohnraum, deshalb wird der Speckgürtel um Berlin herum, in den auch das olympische Dorf fällt, immer begehrter und teurer. Als wir das olypische Dort angeschaut haben konnten wir noch in das „Speisehaus der Nationen“ gehen – das wohl bemerkenswerteste Gebäude auf dem Areal – im verfallenen Stadium. Dies ist nun nicht mehr möglich, da das Haus bereits fertig saniert wurde und die Wohnungen verkauft sind. Das wird wohl nun nach und nach mit dem Rest des Geländes passieren. Also wer Interesse an diesem historischen Ort hat und noch den jetzigen, verfallenen Zustand sehen möchte muss dieses Jahr noch hingehen. Die Führung ist übrigens sehr zu empfehlen.

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